Informationen über die Hauptstadt von Venezuela:
(Citytour durch Caracas)
Caracas
Mit einer Bevölkerung von ungefähr 8 Millionen Einwohnern, ist Caracas die Hauptstadt und die meist bevölkerte Stadt Venezuelas. Sie liegt eine drei viertel Fahrstunde (wenn kein Verkehr ist) von der Karibikküste, an der sich größte Seehafen La Guaira und der internationale Flughafen von Maiquetia befinden, aber in einer Höhe von 800 Meter, wo das Klima sehr angenehm ist.
Caracas liegt zu Füßen des Avila Bergmassives, mit dem 2600 Meter hohem Avila, an dem das ehemalige Hotel Humboldt liegt, das man mit einer Drahtseilbahn erreichen kann, die seit etwa 4 Jahren wieder funktioniert. Von der Bergstation kann man mehrere Spaziergaenge auf das Avila Massiv unternehmen, ausserdem gibt es zwei gute Restaurants. 
Caracas selber ist eine sehr schnell- lebige Stadt, rund um die Uhr in Bewegung, Verkehrsstauungen ohne Ende, aber immer in Stimmung. Auf den Strassen wird gelacht und getanzt, aber auch gestritten und gemordet. Als Besucher sollte man die Stadt mit Vorsicht geniessen oder besser noch vermeiden.
Empfehlenswert in Caracas ist ein Besuch eines der schönsten Museen des Landes; der Quinta Anauco. Das Wohnhaus einer früheren Kaffeehacienda des 18. Jahrhunderts vermittelt einen hervorragenden Eindruck von den Lebensumständen einer betuchten Familie in der Kolonialzeit. Das Mobiliar stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert, in der gut erhaltenen Küche kann man sich in die damalige Epoche zurückversetzen lassen, im Badezimmer sieht man wie die Klempner früher in Venezuela gearbeitet haben.
Auch der historische Stadtkern ist wieder schön hergerichtet und bietet dem Besucher ein Gefühl von Kolonialzeit. Wir bieten dafür eine ganz individuelle, geführte Tour durch das historische und das moderne Caracas an.
Caracas hat eine sehr gut funktionierende Metro, bisher sind 6 Linien in Betrieb. Mit der Metro bewegt man sich am schnellsten durch die Stadt, die Stationen sind relativ sauber. Wer viel Metro fahren will, sollte sich eine 10er Karte (multiboleto) kaufen, da spart man sich das ewige Anstehen an den Fahrkartenschaltern. Zusätzlich gibt es ein gut durchdachtes Netz von "Metro Bussen".
Metro von Caracas
Die Bewohner Caracas genießen das ganze Jahr durchgehend die Strände und Berge, die nur eine knappe Stunde von Caracas entfernt liegen. Einer der populärsten Ausflüge für die "caraqueños" ist zur "Colonia Tovar", ein Schwarzwalddorf in den Bergen oberhalb der Stadt.
Empfehlenswert in Caracas sind die hervorragenden internationalen Restaurants, die die Stadt zu bieten hat. Im Stadtteil "Las Mercedes" und in "La Castellana" im Stadtteil Chacao befinden sich viele dieser Etablissements.
Wir empfehlen in Caracas folgendes: Das Restaurant "Tarzilandia" in "La Castellana", ein wunderschönes, offenes Freiluftrestaurant direkt am Avila, in dem internationale Delikatessen serviert werden. Ebenso gibt es in den großen Einkaufszentren von Caracas viele internationale Restaurants. Im Einkaufszentrum "Centro Comercial Sambil", dem größten von ganz Venezuela befinden sich im obersten Stockwerk viele hervorragende Restaurants. Unter anderen ist das Hardrockcafé von Caracas im CC Sambil zu finden.
Ein weiteres Einkaufszentrum, wiederum in "La Castellana", ist das "Centro Comercial San Ignacio" in dem sich wieder viele internationale Betriebe häufen, in dem sich aber außerdem im unteren Bereich viele Freiluftcafés und typische Kneipen befinden, die wirklich sehr gut besucht sind und in denen ein sehr harmonische Ambiente herrscht.
Restaurants in Caracas:
Cega
Dieses Restaurant wird auch als der Tempel venezolanischer Küche bezeichnet. Im Prinzip kein herkömmliches Restaurant, sondern Teil einer Gastronomieschule. Von Montag bis Freitag serviert man keine luxuriösen Gerichte, aber traditionelle Speisen in herausragender Qualität. Reservierung notwendig. Entre Av. Este 2 und Plaza Morelos, Qta. Herminia, Los Caobos, Tel. 5713354.
Bar Sí,
Obschon es dem Namen her eine Bar sein könnte ist es eines der ältesten Restaurants spezialisiert auf japanische, thailändische und vietnamesische Küche. Exotische Beilagen, orientalische Kräuter und scharfe Soßen machen das Essen zu einem Vergnügen. Calle Madrid, zwischen c. Veracruz und Caroní, Las Mercedes, Tel. 9939124
Steakhouse
Das Lee Hamilton Steak House zählt als ältestes der Stadt und bietet in alter Tradition feinstes Rindfleisch vom Grill. Avenida San Felipe, La Castellana, Tel. 2610511
Andrea’s,
griechische Küche in Venezuela, leckeres Lammfleisch, sehr angenehme Atmosphäre, 2. Transversal von Campo Alegre. Campo Alegre, Tel:
2675351
In den grossen Einkaufszentren von Caracas findet man immer ein anständiges kulinarisches Angebot, besonders sei das Centro Comercial San Ignacio erwähnt.
Praktisches zu Caracas:
Telefonvorwahl von Caracas: 0212
Polizei: 171, Kriminalpolizei: 0212/ 5640636, 5644523
Kliniken: Policlínica Metropolitana Calle A-1, Caurimare, Tel: 9080100, 9080140, Notdienst rund um die Uhr
Centro Médico de Caracas, Av. Eraso, Plaza del Estanque, San Bernardino, Tel: 0212/ 5559111, 5559486, gute Privatklinik
Clínica Avila, Av. San Juan Bosco, 6a Transversal, Altamira, Tel: 0212/ 5761111
Der internationale Flughafen Simon Bolivar von Caracas befindet sich in Maiquetia, direkt am karibischen Meer, etwa 35 Kilometer von der Hauptstadt Venezuelas entfernt. Wir bieten extrem billige Flüge aus Deutschland (und Europa) nach Venezuela (Simon Bolivar in Maiquetia) an.
Metro von Caracas:
Die Metro von Caracas zählt zu einer der modernsten Metros auf dieser Welt. Im Januar 1983 wurde die Metro offiziell eingeweiht. Mit mittlerweile 6 Linien wird ein großer Teil der Stadt bedient, weitere Stadtteile von Caracas werden von Metrobussen bedient.
Hier findet man einen Plan der Metrostationen in Caracas. Bei der Nutzung ist es empfehlenwert ein Multi- Abono Ticket zu erwerben. Mit diesem Ticket hat man 10 Fahrten im gesamten Metronetz von Caracas, zahlt nur 9 und muss daher nicht ständig an den Kassenschaltern der Metro anstehen.
Sehenswürdigkeiten in Caracas:
Plaza Bolivar:
Rund um den „Plaza Bolívar“ findet man den aus frühen Kolonialzeiten stammenden historischen Teil der Stadt. Der Platz ist unschwer am Denkmal seines Namengebers in der Mitte des Platzes zu erkennen. Die schachbrettartige Anordnung der Straßen und Gassen in diesem Bereich machen eine Orientierung leicht.
Wenn man sich einmal die Zeit nimmt und sich im Uhrzeigersinn um die eigene Achse dreht erkennt man im Norden den Gouverneurspalast und die „Fundación de los Niños“ im Osten die Kathedrale, im Süden das Bürgermeisteramt und den Erzbischöflichen Palast und im Westen das Außenministerium. Als besondere Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale zu bezeichnen. 
Geburtshaus von Simón Bolívar
In dem schön restauriertem Kolonialhaus nur 1. Quader östlich vom Plaza Bolívar, direkt gegenüber vom "Plaza el Venezolano" ist das Geburtshaus des Volkshelden Simón Bolívar zu finden. Simon Bolivar erblickte hier am 24.07.1783 das Licht der Welt und hat dann seine ersten 9 Lebensjahre bis zum Tod seiner Mutter dort verbracht.
Das Museum vermittelt einen guten Überblick über das damalige bürgerliche Leben in Caracas und einen Einblick in die Lebensgeschichte des Helden. Es sind unter anderem Briefe, Schlachtpläne und weitere, Dokumente aus dem Unabhängigkeitskrieg ausgestellt.
Täglich geöffnet, Eintritt frei
Botanischer Garten
Auf 70 Hektaren kann man hier an die 2.500 verschiedene Pflanzenarten aus 200 Familien bewundern. 50 % der Pflanzen stammen aus Venezuela und die andere Hälfte besteht aus Pflanzen aus Afrika, Indien, Asien und anderen Teilen Südamerikas. Herrlich auch die Ruhe hier, inmitten der Stadt unweit neben der Plaza Venezuela. Der Park ist täglich geöffnet von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Um den Park zu erreichen nimmt man die Strasse von der Plaza Venezuela zur Universidad Central in der Avenida Salvador Allende, Tel. 6053973 und 6053984.
El Hatillo
El Hatillo ist ein kleiner, traditioneller Ortsteil bestehend teilweise aus wunderschönen Kolonialhäusern. Der Ort liegt etwas am Rande der Stadt erhöht in schöner Umgebung. Kunstgalerien, viel Kunsthandwerk, Cafés, Restaurants und immer wieder kulturelle Veranstaltungen machen diesen Teil der Stadt sehr sympathisch. Die Leute sind nett und man darf El Hatillo weitgehend zu den sicheren Teilen der Stadt zählen. mehr....
Die zentrale Küstenregion, das „Litoral central“
Colonia Tovar:
Alemannische Mundart hört man noch in Colonia Tovar, doch deutscher als manches Schwarzwalddorf ist die Kolonie nur auf den ersten Blick. Der Lottoladen heißt "Das Glück", die Bäckerei "Das Brot". "Ein guter Gast findet hier Rast. Ein froher Gast ist niemals Last", steht in Sütterlin-Schrift im Muhstall als Wandspruch geschrieben.
Kellnerinnen in Trachten servieren Erdbeertörtchen mit Schlagsahne oder Eisbein mit Sauerkraut. Die Restaurants und Hotels heißen Rebstock, Edelweiß, Baden, Bergland oder Schwarzwald.

