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Caripe und die Guacharohöhle- Monagas
Caripe:
Der Ort Caripe, im Bundesstaat Monagas (Hauptstadt Maturin) gelegen wird gelegentlich auch "El jardin del Oriente" genannt- der Garten des Ostens- und das zu Recht. Wenn man in diese Gegend kommt, dann staunt man über die Blumenvielfalt, die gepflegten Haeuser und Strassen, die üppige Natur, aber doch sehr zivilisiert. Es handelt sich hier um das größte Kaffeeanbaugebiet in Venezuela, aber auch alle anderen landwirtschaftlichen Betriebe blühen hier. Hier gibt es Erdbeeren, Äpfel, Champignons- alles das, was fuer Venezuela nicht unbedingt normal ist und eine gewisse Höhenlage vorraussetzt, um gut zu gedeihen. Der Ort Caripe liegt auf ca. 800 Meter, in einem Tal, umgeben von Bergen, der höchste Berg, der "Cerro el Negro" ist mit immerhin 2800 Metern, so hoch, wie die deutsche Zugspitze.
Auch die kleinen, gepflegten Dörfer rund um Caripe und die Guacharohöhle sind einen Besuch Wert- el Guacharo, San Agustin, Sabana de Piedra und Sabaneta. 
Der Höhepunkt ist natürlich die Guacharohöhle- aber es gibt auch noch viele andere Natursehenwürdigkeiten und viele Möglichkeiten zu Aktivitaeten in der Natur. Man kann Pferde mieten und die Gegend erkunden, in der Puerta de Miraflores kann man- nach dem Aufstieg durch den Fluß und über Felsen- den Gran Cañon in Klein bewundern, es gibt Flüsse mit Wasserfaellen und Wasserrutschen, Grillplaetze im Grünen, Kaffeehaciendas und andere Oekofarmen, Moeglichkeiten zu Bergwanderungen und vieles mehr.
Die Guacharohöhle:
Die Guacharohoehle: La cueva del Guacharo
In der Naehe der nordwestlich gelegenen Stadt Caripe in Venezuela befindet sich die vermutlich größte Tropfsteinhöhle Südamerikas, die Cueva de los Guacharos. Der deutsche Forscher Alexander von Humboldt und dessen Begleiter Aime Bonplandt stießen auf die Höhle im Jahr 1799, nachdem die beiden nach einer beschwerlichen Reise gerade südamerikanischen Boden betreten hatten. Sie verweilten einige Monate, um die Hoehle zu erkunden, sichtlich fasziniert. Die damaligen Ureinwohner hatten sie auf Besonderheiten der Höhle aufmerksam gemacht: Da waren die Guacharos (Fettschwalme), nachtaktive Vögel, die dort noch heute in großer Zahl leben – bis zu 15.000, schaetzt man – und deren dicke Fettschicht den Ureinwohnern dazu diente, ein sehr reines Öl zu gewinnen. 
Ein Großteil der Vögel verlaesst bei Einbruch der Dunkelheit die Höhle zur Nahrungssuche. Dabei legen sie bis zu 80 Kilometer zurück. Vor Tagesanbruch kehren sie dann wieder in die Höhle zurück. Als weitere Bewohner der Höhle sind eine spezielle Spinnenart und Ratten bekannt, ebenso wie Krebse und zwei Fischarten, von denen zumindest eine noch unerforscht ist.
Neben den schon erwaehnten Höhlenbewohnern gibt es zahlreiche Stalagtiten und Stalagmiten, die von Tourführern mit den unterschiedlichsten Namen bedacht werden. Mit etwas Fantasie kann man tatsaechlich Gestalten erkennen. Sie saeumen einen kleinen Fluss, der durch die Höhle fließt, welcher auch bewohnt ist. Krebse, Fische, aber auch ratten leben in dieser Höhle.
Die Höhle hat eine bekannte Ausdehnung von 10,2 Kilometern, von denen circa 1,2 Kilometer von Besuchern (mit Führern!) begehbar sind. Nach Regenfaellen kann es passieren, dass der Fluss sehr stark anschwillt, dann ist es unmoeglich, mehr als 400 Meter in die Höhle vorzudringen. 
La Paila
Die Guacharo-Höhle fuer Besucher gut erreichbar, ebenso wie ein anderes, nicht minder vielversprechendes Ziel: der Wasserfall la Paila, dessen Fluten 60 Meter in die Tiefe stürzen. Von der Straße, in unmittelbarer Naehe zur Höhle, ist er über einen gut begehbaren und sehr interessanten Pfad durch den Urwald zu erreichen. Es ist eine sehr schöne Strecke auch mit Kindern begehbar. Der Wasserfall ist umgeben von fast senkrechten Waenden, die eine Art Cañon bilden.
Bei Caripe empfehlen wir folgende Restaurants:
-Mi Querencia, San Agustin, neben der Polizei, ganz frisch zubereitete Leckereien zu einem fairen Preis, vegetarische Spezialitäten
-Restaurant Mogambo, in Caripe an der Hauptstrasse, neben dem Hotel Saman, sehr leckere Küche und guter Service, empfehelenswert ist das Kaninchen in Rotweinsauce.
La Puerta de Miraflores
Hierbei handelt es sich um einen natürlichen Cañon, der von dem kleinen Flüsschen „Cocollar“ in die steilen Felsen eingegraben ist und beeindruckende Felsformationen aufweist. Von der Hauptstraße bis zu der „Puerta“, der Eingangstür nach „Miraflores“ sind es nur knapp 3 km, die leicht zu Fuß zurück gelegt werden können. An Wochenenden, wenn viele Anwohner aus der Umgebung diesen Platz mit ihren Familien besuchen fahren auch Por Puestos bis zu der Brücke. Die Wanderung hinauf in den Cañon ist nicht ganz ungefährlich; nur die ersten 2 km sind befestigt. Dies ist ein Naturparadies für Jeden, der wilde, unberührte Natur schätzt. Besonders bei Kletterern ist das Gebiet sehr bekannt.
