Die wilde Halbinsel Paría :
Naturvielfalt und Abenteuer
Genieße die Eindrücke des lebenerfüllten, tropischen Dschungels, mit einer blühenden Flora, Wasserfaellen und kochenden heißen Quellen, wilde Berglandschaften mit vielen endemischen Vogelarten, den Caños mit ihren tierreichen
Mangrovenwaeldern, die die Auslaeufer des Orinokodeltas bilden.
1989 zu Nationalpark erklaert, da es sich um einen der letzten Zufluchtsorte fuer das Manatí (Seekuh) weltweit handelt, bietet der Turuépano Nationalpark dieselbe Landschaft wie das Orinokodelta. Touristisch vollkommen unerschlossen ist die Natur dort noch unberührt und ein besonders uriges Erlebnis.
Nach einer einstündigen Fahrt, in Richtung Südosten kommt man in ein verschlafenes Fischerdorf, direkt am Caño de Ajies. Dieser Wasserlauf, mit dichten Mangrovenwaeldern am Ufer, wechselt interessanter Weise von Süß- nach Salz-Wasser, je nach dem wie hoch die Tide des Meers ist.
Eine Bootstour bringt uns hinein in die Feuchtlandschaft, den "Caño Ajies" runter, auf einem breiten Seitenarm bis hinein in den kleinen "Caño Viejo". Die Fahrt dauert 3-6 Stunden, je nachdem wie viel Interesse man dem Bootsführer zeigt, der die Gegend bestens kennt und jedes noch so verborgene Tier aufspürt. Die Gegend ist Lebensraum unzaehliger Tierarten. Mit etwas Glück sehen wir Flussdelphine, Manatís, Schlangen, seltsame Sumpfhühner, Kaimane, Affen und zahlreiche rote Ibisse.
Der Park wurde 1991 eingeweiht und weist eine Fläche von 72.600 ha auf. Namensgebend war die Insel Turúepano, eine immergrüne, mit dichten Mangroven bewachsene Landschaft. Der Park weist viele Kanäle auf, die wichtigsten sind der Caño Guariquén, Caño Ajiés, Caño Turuépano und der Caño Aruca. Der Manatí (Seekuh) hat hier sein landesweit größtes Revier, allerdings wird man dieses scheue Säugetier nicht zu Auge bekommen. Neben den Walen und den Robben sind Seekühe die dritten größeren Meeressäuger. 
