Reiseangebot: Wildes Paria und der Asphaltsee von Guanoco, 3-Tage- 2- Nächte: Naturvielfalt, hartes Trekking und Abenteuer
Dies ist eine ganz spannende Expedition, die zu einem der letzten (wieder) weißen Flecken dieser Erde führen. Inmitten des dichten Dschungels von Paria liegt der größte Asphaltsee der Welt- el „lago de Guanoco“. Bis in die vierziger Jahre wurde dort noch Asphalt abgebaut, heute hat die Natur dieses unwegsame Gebiet zurückerobert. Von grünen Bergen umgeben, befindet sich dieses natürliche Phänomen dermaßen von der Zivilisation abgeschottet, dass dieses Ziel nur für echte, ausdauernde Abenteurer erreichbar ist. Exzellente Kondition und entschlossener Entdeckergeist ist Grundvoraussetzung zur Teilnahme an diesem Erlebnis, das nur exklusiv von Parianatours angeboten wird.
Der erste Tag startet mir einer frühen Bootstour, hinein in die Feuchtlandschaft des Nationalparks „Turuépano“, einem Ausläufer des Orinocodeltas. Die Landschaft ist Lebensraum unzähliger Tierarten: Flussdelphine, Schlangen, Kaimane, Affen und zahlreiche rote Ibisse sind mit ein wenig Glück zu beobachten.
Nach einem köstlichen Mittagessen werden Kajakfahrten in die einzigartigen Caños der Umgebung unternommen, in die man mit dem Motorboot nicht hineingelangt. Auch hier besteht neben der körperlichen Ertüchtigung die Tier- und Naturbeobachtung im Vordergrund. Am Nachmittag gelangt man zum Nist- und Schlafplatz der (scharlach) roten Ibisse. Diese einzigartigen Vögel treffen sich hier in Scharen, aus allen Himmelsrichtungen kommen sie schwarmweise angeflogen. Ein Phänomen- Wissenschaftler behaupten, dass sich zwischen 20 und 40.000 Ibisse (cora- cora) hier jeden Abend einfinden. Das Abendessen und die Übernachtung finden in einer familiären, sehr authentischen Posada der Region statt.

Am nächsten Tag geht es extrem früh los zur Expedition. Gepäck rüsten, festes Schuhwerk, Machete und Mut fassen und dann ab in die Wildnis. Anfangs geht es sich zahm an, rechts und links des steil aufsteigenden Eselpfades sind vereinzelte Conucos und Kakaopflanzungen zu sehen.
Der Pfad schlängelt sich durch ausgetrocknete Flussbetten, steinige Plateaus und viele Wurzeln. Mehr Stock als Stein.
Die Umgebungstemperatur steigt gemeinsam mit der Luftfeuchtigkeit- ein tropischer Regenschauer bringt nur kurzfristige Linderung. Man muss sich seine Kraft gut einteilen, der Weg ist durchaus beschwerlich und anstrengend.
Die "Guides" sind an den schwierigen Passagen behilflich. Beim Durchqueren von Matschfeldern und dem Durchwaten der Lagune, die den Asphaltsee von Guanoco umgibt, muss man aber schon eine Menge eigene Kraft mitbringen.

Nach Durchquerung der Lagune ist das Ziel endlich erreicht. Der Asphaltsee liegt in seinem ganzen Glanz da. Nun bleibt Zeit in der Vergangenheit und der Gegenwart davon umzustochern.
Die Rückkehr zur Posada sollte vor Sonnenuntergang stattfinden. Ein anstrengender Tag.
Nach einem späten Frühstück besteht optional die Möglichkeit eine weitere Wanderung durch den nahen Urwald zu unternehmen. Nach einer kurzen Bootsfahrt zwecks Überquerung der Caños geht es wieder in den Dschungel, diesmal allerdings nur einen Moment. Das Ziel ist ein hinreißender Wasserfall mit Bademöglichkeit- keine weitere Tortur. Wer allerdings lieber die Ruhe in der Hängematte auskosten möchte und in nahen Urwaldflüssen baden möchte kann dieses mit einem Besuch der nahen Indianersiedlungen verbinden. Am Nachmittag findet die Rückfahrt nach Carúpano statt.

Die Tour findet zu (fast) jedem gewünschten Termin, ab 2 Personen statt.


