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Touren in Venezuela: Tour Auyan tepuy

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Reiseangebot: Abenteuer Trekking Tour auf den Auyan Tepui

Wie komme ich auf den Auyan?

Der Auyan Tepui ist der grösste aller Tafelberge auf dieser Welt und eine Besteigung ist ein echtes Abenteuer; definitiv kein Standardprogramm. In acht Tagen und sieben Nächten tourt man von Kavak auf den Tepui und wieder zurück. Besteigung des Auyan Tepui

Hier ist ein Reisebericht und Fotos von einem unserer Gäste zu lesen und zu bestaunen- wir kümmern uns gerne um die Organisation Ihrer ganz individuellen Tour auf den Auyan Tepui.

von Martin Blach:

Am Vormittag des ersten Tages starten wir von Ciudad Bolivar mit einer Cessna nach Kavac, einem kleinen Dorf der Pemón- Indios, in dem sogar für Touristen Zimmer mit eigener Toilette verfügbar sind.
Kurz nach dem Start überfliegen wir bereits den „Cerro Bolivar“ eine der größten Erzlagerstätten der Welt. Nach der Überquerung des „Guri Stausees“, der von oben wie ein riesiges Binnenmeer erscheint, sehen wir kurz danach die ersten Tafelberge. Nach einer Flugzeit von ca. 1 Stunde türmt sich vor uns der Ayuan-Tepui auf. Der Pilot setzt zur Landung an und bringt das Flugzeug auf der Naturlandepiste sicher zum Stehen. Nach der sehr freundlichen Begrüßung durch die Pemón- Indios und dem Auspacken unseres Gepäcks, einschließlich Proviants, werden wir in das Gemeinschaftshaus geführt. Dort verpacken unser Guide und unsere Träger den Proviant und die Zelte in ihre handgemachten Rücktragen aus Bambus und Liane. Jeder der Tragen wiegt hinterher zwischen 15 und 20 kg. Nach einem köstlichen Mittagessen begeben wir uns auf den Weg. Aufstieg zum Auyantepui

Die Trekkingtour inmitten einer fast unberührten Natur beginnt. Wir marschieren am Fuße des Auyan- Tepuis durch die Savanne, vorbei an brennenden Feldern. Unter der heißen Sonne erreichen wir nach 4 Stunden den Anfang unseres Aufstieges. Eine der ersten von drei Stufen, die zu überwinden sind, um das Plateau zu erreichen. Es geht ganz steil über Gras und Steine. Zur Erreichung des ersten Plateaus müssen wir zum Schluss größere Felsen mit Hilfe unserer Hände überwinden. Auf der ersten Terrasse angekommen geht es flach über Felsen und weißen Sand zu unserem Camp Guyaraca. Dort finden wir nach 7 Stunden ein mit Palmen überdachtes offenes Gebäude vor, in dem im Dunkeln durch unsere Träger die Zelte aufgeschlagen wurden. Während wir uns ein Bad im frischen Bach genehmigten, zauberte unser Guide José ein leckeres Hühnchengericht, wovon wir in der Wildnis nicht zu träumen wagten. Der sehr anstrengende erste Tag geht mit einem tobenden Gewitter zu Ende, welches wir dank des Daches trocken überstanden.

Am nächsten Morgen nach einem deftigen mit frischen, im Fett ausgebackenen Arepas und Rühreiern starten wir in Richtung 2. Terrasse. Wieder durchqueren wir eine Savanne, die durch den nächtlichen Regen knöcheltief unter Wasser stand. Am Ende kam ein subtropischer Regenwald, indem es sehr steil über rutschige Wurzeln und Steine hoch zum 2. Camp Penon ging. Die tropische Wärme und der unberechenbare rutschige Untergrund machen den Aufstieg sehr beschwerlich. Nach 8 Stunden, incl. ausgiebiger Mittagspause, kamen wir im Camp, einem mit einem riesigen Felsen überdachten Nachtlager an. Während unser Guide wieder für uns kocht, schauen wir die Inschriften unserer Vorgänger im Felsen genauer an. Wie jede Nacht regnet es wieder, um uns den weiteren Aufstieg zu erschweren.Auf dem Auyantepui

Um 6.00 Uhr morgens wurde ich wach und konnte dann unter einem wunderbaren blauen Himmel mit einer grandiosen Fernsicht hinunter ins Tal bis zum gegenüberliegenden Tepui Aprada blicken. An diesem Tag begann der schwierigste und gefährlichste Teil des Aufstieges. Wieder geht es über rutschige, jetzt aber viel größere Wurzeln und Felsen, bis hin zum Fuß des El Libertador. Unter einer überhängenden Felsenwand rasten wir am Camp Paloma. Der El Libertador – frei übersetzt der Befreier- ist der einzige Zugang hinauf zum Ayuan-Tepui. Wir klettern steil nach oben und an mehreren Stellen, an denen unsere Hände und Füße alleine keinen Halt mehr finden, benötigen wir verknotete Seile um die glatten Felsblöcke zu überwinden. Umso bewundernswerter ist unser Guide José, der seit Beginn der Trekkingtour, in der linken Hand seine Machete und unsere Frühstückseier nach oben trägt. Obwohl wir sehr gefährliche Felsspalten überspringen und schmale, kantige Felsbrocken überqueren. Total kaputt, aber glücklich erreichen wir nach der Durchquerung einer Höhle die dritte Terrasse, das Plateau des Tepui. Jetzt sehen wir eine zerklüftete endlose Landschaft aus Sandstein mit Bergen und tiefen Schluchten. Insgeheim haben wir uns hier eine gerade Oberfläche vorgestellt, finden jedoch das Gegenteil. Unser nächstes Camp El Oso sieht wie zum Greifen nahe aus, aber wir benötigen noch drei Stunden, da tiefe Schluchten den Weg versperren. Auch dieser Weg ist sehr beschwerlich, wir gehen unter der brennenden Sonne, durch kleine Sumpflandschaften und überwinden wieder Schluchten mit verknoteten Seilen. Belohnt werden wir durch ein tolles Gefühl an einem Punkt auf der Erde zu sein, an dem die Zivilisation keinen Fuß fassen kann. Die Natur, das Wasser, der Wind, die Sonne, die Pflanzen und die bizarren Sandsteinfelsen bestimmen unser Verhalten und zeigen uns auf, dass der Mensch nur ein kleiner Teil der Erde ist. Hier trinken wir das Wasser direkt aus den Flüssen und es schmeckt herrlich erfrischend. Es hat die Farbe von Eistee, durch die Mineralien des Sandsteines. Kurz vor der Abenddämmerung erreichen wir das Basiscamp El Oso.Der Baer ist los: auf dem Auyan Tepui

Am nächsten Tag ist Erholung angesagt, wir machen eine kurze Wanderung zum Fluss Churún, mit einem schönen, kleinen Wasserfall, an dem wir baden und relaxen. Heute lassen wir die Natur mit endemischen Pflanzen und seiner Ruhe auf uns wirken. Ich setzte mich auf einen Felsblock neben dem Eingang unseres Camps und habe eine grandiose Landschaft im Blick. Es ist unfassbar, das alles was man sieht, der Ayuan-Tepui sein soll. Erst jetzt glaubt man, dass dieser Tepui eine Fläche von 700 qkm hat (so groß wie Hessen). Das Spiel der Wolken und des Nebels ist einfach faszinierend.

Am fünften Tag beginnt der Rückweg. Wir starten sehr früh in Richtung El Libertador. Es hatte die ganze Nacht geregnet und der Weg ist bereits nass und glitschig. Es fängt wieder an und der steile Abstieg über die großen Felsbrocken wurde zu einer gefährlichen Rutschpartie. Dank unseres fürsorglichen und vorausschauenden Guide und den ebenso hilfsbereiten Trägern kommen wir langsam, aber sicher am Camp Paloma am Fuße des El Libertadors an.

Auch der weitere Abstieg ist viel beschwerlicher als der Aufstieg, da der Regen den Boden schlammig und rutschig macht. Das Gehen erfordert volle Konzentration, da jeder Schritt genau überlegt werden muss.

Am siebten Tag kommen wir mittags verschwitzt und abgekämpft in Kavac an. Es erwartet uns ein Mittagessen am Tisch und eine Unterkunft mit Bett und Toilette. Aus Gewohnheit gehen wir im Fluss baden.

Vor dem Heimflug am nächsten Morgen schwimmen wir noch in die Höhle Cueva de Kavac. Da wir nachts wieder einmal ein heftiges Gewitter hatten, ist aus dem lieblichen ein tosender Wasserfall geworden. Sehr beeindruckend!
Mittags starten wir mit dem Flugzeug nach Ciudad Bolivar. Nach einem kurzen aber heftigen Steilflug zog unser Pilot plötzlich nach links und steuerte auf den Ayuan-Tepui zu. Wir fliegen in einer dichten Wolke in die Teufelsschlucht hinein. Der Nebel lichtet sich und wir blicken in einer Höhe von max. 100 Meter auf die Oberfläche unseres Tafelberges. Über die stark zerklüftete Landschaft fliegen wir direkt zum Salto Angel. Wir sehen den größten Wasserfall der Erde aus der Luft, da er zu Fuß über den Tepui innerhalb unserer 8-tägigen Trekkingtour nicht erreichbar ist. Vom Campo Oso wären es noch vier Tagesmärsche bis zum Salto Angel. Blick vom Auyan Tepui nach Norden

Wir blicken zurück auf eine anstrengende, beeindruckende und abenteuerliche Trekkingtour. Zu empfehlen jedem der körperliche Fitness, Ausdauer und Verbundenheit zur Natur mitbringt.

Tourteilnehmer: Martin und Ute Blach, Otmar Walter, Guide José und die Träger Demetrio (Chicklet Chewing Gum), Christian und Elesanto (November 2007)

Schwierigkeitsgrad: 5
startet ab/ bis:
Ciudad Bolivar, läßt sich gut mit der Tour nach Canaima verbinden
inclusive:
Flug Ciudad Bolivar- Kavak und zurück, local Guides und Träger für Essen und Zelte, Verpflegung
Nicht inclusive:
alkoholische Getränke, Nationalparksgebühren (ca. 5 Euro), Trinkgelder

 
Termine auf Anfrage, ab vier Personen jederzeit!
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