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Touren in Venezuela: Guacharohöhle

Cueva del Guacharo:

 

Dauer in Tagen: 1

Schwierigkeitsgrad (1 einfach- 5 anspruchsvoll) :2

Kurzbeschreibung: Diese ausgesprochen schöne Tour führt auf den Spuren von Humboldt zu der weltberühmten "Guacharohöhle" bei Caripe, Estado Monagas. Nach dem Besuch der Höhle gibt es ein Mittagessen in einem originellem Bergrestaurant der Gegend, anschliessend eine Urwaldwanderung zum Wasserfall "La Paila". Nach Besichtigung des Ortes "Caripe" fahren wir am späten Nachmittag auf einem anderen Weg, vorbei an dem Kunsthandwerksort "Cerezal" zurück.

 

startet ab: Carupano, Chacopata

Anreise:nach Carúpano mit dem Bus oder Flugzeug, mit dem Schnellboot von Margarita/ Porlamar nach Chacopata

inclusive:Mittagessen, Transfer, Getränke

nicht inclusive: Eintrittskosten in die Höhle

ca. Kosten in Euro: 50.0

Empfohlene Ausrüstung:abwaschbare Schuhe, evtl. Regenschutz

 

 

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Die Guacharohöhle:

La cueva del Guacharo (Caripe, Edo. Monagas)

Inmitten einer abwechslungsreichen Gebirgslandschaft in der Naehe von Caripe, liegt die berühmte Guacharo-Höhle.
Bisher sind nur elf Kilometer des Inneren der Höhle erforscht- das Ausmaß ist noch nicht bekannt. Ihre Einzigartigkeit erhaelt sie durch das massenhafte Vorkommen der Fettschwaelme, welche die Indios „Los Guacharos“ nennen. La Paila Wasserfall bei caripe
Diese Vögel orientieren sich mittels Ultraschall, sind die einzigen vegetarischen Nachtvögel auf der Welt und kommen nur in dieser Höhle vor, der größten Tropfsteinhöhle Südamerikas. Aus diesem Grund ist sie eine der berühmtesten Tropfsteinhöhlen weltweit.
Schon vor 200 Jahren erforschte Alexander von Humboldt diese Höhle, und selbst Alfred Hitchcock schickte fuer den Soundtrack seines Films „Die Vögel“ ein Team nach Venezuela zur Guacharo-Höhle...

Im vorderen Bereich der Höhle ist die Geräuschkulisse gewaltig. Nach einem Durchstieg hingegen wird es unvermittelt still. Humboldt schrieb dazu: „Schwer macht man sich einen Begriff vom furchtbaren Lärm, den Tausende dieser Vögel im dunklen Innern der Höhle machen. Das gellende, durchdringende Geschrei des Guácharo hallt wieder vom Felsgewölbe und aus der Tiefe der Höhle kommt das Echo zurück.

Nach dem Besuch der Höhle und einem Mittagessen in einem typische, sehr guten Restaurant der Bergregion, geht man noch einen reichlichen Kilometer durch den tropischen Nebelwald zum Wasserfall „La Paila“. Anschließend besucht man noch den schönen Gebirgsort Caripe, der zu Recht „el jardin del oriente“ genannt wird, „Der Garten des Ostens“. Guacharohöhle bei Caripe, Monagas

Die VOEGEL:

"Der Guacharo hat die Größe unserer Hühner, die Kehle der Ziegenmelker und Procnias, die Gestalt der geierartigen Vögel mit Büscheln steifer Seide um den krummen Schnabel. ...Sein Gefieder ist dunkel graublau, mit kleinen schwarzen Streifen und Tupfen; Kopf, Fluegel und Schwanz zeigen große, weiße, herzförmige , schwarz gesaeumte Flecken. Die Augen des Vogels können das Tageslicht nicht ertragen, sie sind blau und kleiner als bei den Ziegenmelkern. (...)Schwer macht man sich einen Begriff von dem Laerm, den tausende Vögel im dunklen Innern der Höhle machen (...)Erst nach mehreren fruchtlosen Versuchen gelang es Bonpland, zwei Guácharos zu schießen, die vom Fackelschein geblendet, uns nachflatterten. Damit fand ich Gelegenheit, den Vogel zu zeichnen, der bis dahin den Naturforschern ganz unbekannt gewesen war.” Alexander von Humboldt "Guacharohoehle bei Caripe, Venezuela

“Eine der interessantesten Beitraege Humboldts zur Zoologie war die Beschreibung des nachtaktiven Guácharo-Vogels (Statornis caripensis), den er fuer die Wissenschaft als neue Art beschrieb (...) Bei ihrem Aufenthalt in den östlichen Bergregionen Venezuelas besuchten Humboldt und Bonpland den Ort Caripe, in dem sich eine katholische Mission zur Bekehrung der Chaimas-Indianer befand. Nur wenige Kilometer von Caripe entfernt liegt die sogenannte “Cueva del Guácharo”, eine Höhle, in der Tausende dieser Vögel leben und nisten. Sie schwaermen nur bei Nacht aus und orientieren sich im Labyrinth der Höhlengaenge mit Hilfe eines sonaraehnlichen Ortungssystems (Echolotpeilung). Ihrer angeborenen Scheu vor dem Licht folgend, kehren sie vor Sonnenaufgang wieder in die Höhle zurück. Auf ihrer naechtlichen Futtersuche nach stark fetthaltigen Samen und Fruechten legen sie beachtliche Distanzen zurück.”

Informationen zu Caripe:

Caripe wurde im Jahr 1734 von Missionaren gegründet. Der Ort liegt auf 870 m, hat eine Durchschnittstemperatur von 21 ° C und eine Bevölkerung von rund 23.000 EW. Caripe liegt in einem  fruchtbaren Tal, es wird viel Gemüse und Früchte angebaut. Bekannt sind die herrlichen Erdbeeren, mit Sahne verzehrt ein echter Genuss. Caripe wird im Volksmund „Der Garten vom Oriente“ genannt und das sicher zu Recht: das angenehme Bergklima und die saubere Luft sind einmalig.

weitere Attraktionen in der Gegend un Caripe......

 

 

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