Die Rio Caura Tour:
„Die unberührte Natur des Amazonasgebietes in Venezuela entdecken…“
Der „Rio Caura“ ist kein Fluss wie jeder andere. Er fließt durch ein 30 000 qkm großes Dschungelgebiet, bis er endlich in den Orinoko mündet. Sein Reiz liegt in seiner Unberührtheit. Ein Fleck, an dem die moderne Zivilisation noch keine Spuren hinterlassen hat, hier erlebt man die Natur und die Indianer in ihrem Element.
Der Zauber dieses Gebietes wird geprägt durch die Indianerstämme und seine intakte Tier- und Pflanzenwelt, die auch wir nicht stören werden. Der Rio Caura ist ein Schwarwasserfluß, daher gibt es in diesem Gebiet keine Moskitos. Die Gegend, rund um den Rio Caura ist wenig erschlossen und besteht aus endlosem Regenwald- der einzige Transportweg ist der- manchmal doch abenteuerliche Fluss.
1. Tag
Transfer von Ciudad Bolivar nach „Las Trincheras“ und Start der etwas spannenden. Bootsfahrt im Einbaum (Curiara) bis zur Flussinsel "Dufrumi" von der man ein überwältigendes Panorama über den mit Granitfelsen gespickten Flusslauf hat. Mit ein wenig Glück wird man auf der Fahrt von Flußdelfinen (Toninas) begleitet. Der Bootsfahrer, der den Fluss mit seinen Granitfelsen unter der Wasseroberfläche und jede Stromschnelle ganz genau kennt, flößt Vertrauen ein.
2. Tag
Bootsfahrt flussaufwärts vorbei am dichten Dschungel von Cangrejo- Motanias bis zum Indianerdorf "Boca de Nichare". An den Ufern des dichtbewachsenen Urwaldes tauchen in der Trockenzeit verlockend weiße Sandstrände auf, ideal zum Rasten und Baden. Es ist eine angenehm geruhsame Fahrt, wenn nicht gerade ein Tropenschauer nieder geht, denn dann kann die Fahrt durch den Fahrtwind unangenehm kühl werden.
Nahe dem Indianerdorf wird das Nachtlager aufgeschlagen und die Plantage der Siedlung besucht, auf der man die Kultur und Gebräuche der Yèkawana kennenlernt.
3. Tag
Nach einem gemütlichen Frühstück geht es los zur letzten, kurzen Etappe. Hin und wieder begegnet man einer Curiara mit Indianern, die am Oberlauf des Caura leben. Im Hintergrund kommen schon die ersten Berge zum Vorschein. Daran erkennt man, dass es zum weißleuchtenden Sandstrand „El Playón“ nicht mehr weit ist- man hört das Rauschen der Stromschnellen. Nachtlager im kleinen Indianerdorf. Es besteht die Möglichkeit zum Baden und Fischen. 
4. Tag
Dschungelwanderung durch dichten, feuchten Regenwald zu den fantastischen „Para Wasserfällen“ – ein Naturschauspiel, das die Anstrengung des fast dreistündigen Aufstiegs entlohnt. Baden, relaxen und Fischen.
5. Tag
Rückfahrt nach „las Trincheras“, Weiterfahrt nach Ciudad Bolivar, späte Rückkehr
