Tafelberg-Trekking
Chirikayen
Auch wenn der Roraima der berühmteste der besteigbaren Tafelberge ist, so gibt es noch eine Alternative für Leute, die nicht so viel Zeit haben und gerne die Natur eines ganz unbedeutenden Tafelbergs kennen lernen möchten:
DER CHIRIKAYEN
Der Chirikayen ist ein Tafelberg mit nur 1.650 m Höhe und in drei Tagen einfach zu besteigen. Man durchquert die Savanne, primären Saison- Regenwald und sieht kleine Gold- bzw. Diamantenminen.
Er gibt einen guten Einblick in die wunderbare Welt der Tafelberge mit fantastischem Panoramablick. Der ideale Einstieg zur Trekkingleidenschaft!
1. Tag
Von Sta. Elena ist man nur 90 Minuten im Jeep, bis man den Ausgangspunkt ereicht. Von dort erreicht man nach knapp zwei Stunden leichter Wanderung die ersten Minen. Man kann dort den Gold- und Diamantensuchern bei der Arbeit zusehen. Der Weg führt weiter durch Savannen und Dschungel, bis man an einem kleinen Fluss einen idealen Rastplatz erreicht. Während man sich im Fluss erfrischt, bereiten die Guides das Mittagessen zu. Nach dem Mittagessen folgt eine Wanderung durch primären Saisonregenwald, gefolgt von kräftigen Steigung. Oben angekommen genießt man den Panoramablick über den Urwald. Schließlich folgen die letzten 60 Minuten bis man das Camp an einer kleinen Lagune mit Wasserfall erreicht.
2. Tag
Nach dem Frühstück braucht man eine knappe Stunde, um den Tafelberg Chirikayen zu erreichen und weitere zwei um ihn zu erklimmen. Der Weg ist bereits übersät mit Orchideen und fleischfressenden Pflanzen. Bis zum Zeltplatz an der Abrisskante sind nochmals 2 lohnendenStunden zu Wandern. Ein unvergesslicher Panoramablick belohnt fuer die Anstrengungen. Der Nachmittag steht zur Verfügung, um das Hochplateau zu erkunden.
3. Tag
Am dritten Tag geht es wieder auf einem anderen Pfad, durch eine ganz anders geartete landschaft zurück nach Sta. Elena. Der Weg führt hauptsächlich durch die Savanne. Die Wanderzeit beträgt je nach Schritt bis zu 7 Stunden. Mit etwas Glück sieht man Ameisenbären, Rehe oder andere wilde Tiere. Es wurden sogar schon Jaguare gesichtet- von den Venezolanern als Tiger bezeichnet.
