Mantopai :
Diese Tour bietet eine tolle Mischung aus Off Road Geländefahrten, Trekking im Urwald, Indianerkultur und wildromantischen Camps.
1. Tag: Wir starten um 08:00 Uhr morgens von Sta. Elena. Unser erster Stopp ist der Jaspis Wasserfall. Das komplette Flussbett besteht aus leuchten roten Jaspis-Stein und bietet hervorragende Fotomotive. Weiter geht’s über die gut ausgebaute Straße bis “Luepa”. Dort startet das “Off Road” Abenteuer mit dem Gelaendewagen. Wir brauchen zwei bis drei Stunden, je nach Wetter bis Kanavayen, einer Missionsstation im Herzen der Gran Sabana. Nach einem typischen Mittagessen bei Sra. Guadelupe besichtigen wir die Mission, wo die Brüder des Franziskaner Ordens die Indianer unterrichten und eine verbesserte Agrikultur vermitteln. Fuer die extrem abenteuerlichen letzten 15 Km bis Mantopai brauchen wir noch eine gute Stunde. Eine unglaubliche Piste, die komplett mit Orchideen und Fleischfressenden Pflanzen gepflastert ist. Als ob man über einen Tafelberg faehrt. Das Camp ist gleich neben dem Fluss Karuay und am Fuße des Tafelbergs Soropan. Abendessen und Übernachtung in einem der schoensten und romantischsten Camps der Gran Sabana. 
2. Tag: Nach dem Fruehstueck starten wir mit einem Indianer (Pemon) eine mehrstuendige Urwald-Wanderung mit Erklaerung der Medizinalpflanzen, Jagdtechniken und Besuch der Felder auf denen die Indianer Obst und Gemüse anpflanzen und ihr typisches Bier brauen. Mit etwas Glueck sieht man Schlangen, seltene Voegel, Nagetiere, Tapire oder Affen. Das Mittagessen wird im Camp gereicht, nach einer kurzen Ruhepause erkunden wir den Fluss Karuay, spielen bei einer natuerlichen Wasserrutsche und geniessen einen kleinen Wasserfall inmitten der Natur. Viele Fleischfressende Pflanzen und Orchideen zieren das Flussufer. Übernachtung in Mantopai.
3. Tag: Nach einer Stärkung am frühen Morgen geht es zum volkstümlichen Indianerdorf Iboribo, Startpunkt für eine Bootsfahrt über den Aponwao Fluss in einer Curiara. Die Curiaras sind von den Pemon hergestellte, motorgetriebene und sehr rustikale Einbaumboote, ideal für die spannenden Manöver auf dem Fluss. Es ist ein atemberaubendes Schauspiel wenn die Wassermassen den 107 m hohen Wasserfall Chinak Meru speisen und herabstürzen. Nach ausreichender Betrachtung des Schauspiels und viele Fotos später, begeben wir uns zurueck nach Iboribo. Hier gibt es ein kostliches, von den Pemon zubereitetes Mittagessen, anschliessend fahren wir in unser Camp am Kama Wasserfall. Die Uebernachtung findet bei einer Indianerfamilie in Betten mit Mosquitonetzen statt.
4. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir nur wenige Minuten bis zum Kawi Wasserfall. Ein ausgiebiges Bad unter dem Wasserfall oder ein Sprung von dem 8m Kliff in den Pool. Dann geht es weiter zu einem Aussichtspunkt auf die Tafelberge und zum Mittagessen in die Indianerkomunidad “San Francisco de Yuruani”. Die letzte Attraktion des Tages ist der “La Cortina” Wasserfall. Wenn der Wasserstand es erlaubt, hintergehen wir den Wasserfall bis zur Mitte. Ein unvergessliches Erlebnis fuer Adrenalinsuechtige!! Wir erreichen am späten Nachmittag Sta. Elena.
Anmerkung: Die Tour Mantopai ist nicht ganz billig, aber ein echtes Abenteuer. Wir starten die Tour gegen Aufpreis auch gerne ab Ciudad Bolivar oder Puerto Ordaz, so dass eine Anreise nach Santa Elena entfällt. Die Mantopai- Tour lässt sich hervorragend mit einer Trekkingtour zum Roraima verbinden.
