Unterkuenfte und Hotels in Venezuela

Venezuela Trips und Touren
Geschichte von Venezuela

Touren in Venezuela

 

Die venezolanische Geschichte

Unser Service:

Aktueller blog: aktuelle News von uns gepostet zu ganz Lateinamerika- viele aktuelle Informationen von Venezuela und Nachbarländern.

Unterkünfte: In Venezuela gibt es für den Urlauber viele verschiedene Unterkunfts- Möglichkeiten: Posadas, das sind recht kleine, familiäre Gästehäuser, die es in jeder Kategorie, vom ganz einfachem und billigem Niveau, bis hin zu den feinsten Luxusanlagen gibt.
Hotels gibt es in jeder grösseren Stadt von Venezuela und natürlich in den typischen Urlaubsgebieten. Camps sind meist recht einfache Unterkünfte in unberührter Natur und in Gebieten von großem touristischem Interesse. Wir beraten und helfen dabei, für Jeden das Passende zu finden.

Touren: In Venezuela kann man sehr viel unternehmen. Im Bereich Regionen findet man Ausflüge, die man auf eigene Faust mit dem Bus oder dem Mietwagen unternehmen kann. Andrerseits gibt es viele Landstriche in Venezuela für die man in jedem Fall eine geführte Tour buchen sollte. Wir haben hier Angebote der besten und günstigsten Ausflugsmöglichkeiten in ganz Venezuela gesammelt und stellen diese gerne zu einer Reise zusammen.

Rundreisen: gemeinsam mit unseren Partnern in ganz Venezuela bieten wir individuelle Rund- und Sprachreisen, sowie Kombinationen, ab 2 Personen an. Wir stellen dazu einen kostenlosen Videofilm auf DVD zur Verfügung. Wir beraten unverbindlich Jedermann, der Interesse an einem Urlaub in Venezuela hat.

Flüge: Die bequemste und mittlerweile auch zuverlässigste Fortbewegungsart in Venezuela ist mit dem Flugzeug. Fast alle Städte haben einen Flughafen- wir suchen die beste Verbindung und reservieren den Flug für Sie. Auch für den internationalen Flug nach Venezuela können wir ganz besondere, sehr günstige Tarife anbieten.

Flughafentransfer: Bei Ihrer Ankunft in Venezuela geraten Sie in ein fremdes und unbekanntes Land. Gerne schicken wir Ihnen Jemand zuverlässiges, der Sie am Flughafen begleitet und den Transfer zu einem Hotel übernimmt.

Bohrturm in Venezuela

GESCHICHTE von Venezuela vor 1498

Vor der Entdeckung des heutigen Venezuelas durch Christoph Kolumbus auf seiner dritten Reise im Jahre 1498, war das Land von drei großen Indianergruppen besiedelt: Die ARAWAKOS im Nordwesten und Süden, die CARIBES,  die vom Süden kommend, erst die Ostküste besetzten und die Arawakos nach Westen drängten und so fast das ganze Küstengebiet vom Osten bis Westen und teilweise den Süden beherrschten und schließlich die TIMOTO-CUICAS, die ausschließlich im Andengebiet ansässig waren. Alle drei Gruppen waren hauptsächlich Jäger, Sammler und Fischer, letztere aber mehr der Landwirtschaft und Viehzucht gewidmet.

UNTER SPANISCHER HERRSCHAFT

Den Namen des Landes verdankt Venezuela dem Italiener Amérigo Vespucci, der im Jahre 1499 mit Alonso de Ojeda, erst die Route von Kolumbus dritter Reise, ein Jahr davor, folgte und dann die gesamte Küste bis hin zum heutigen Maracaibosee erforschte und sich dort durch die Indianer-Pfahlhütten an sein heimisches Venedig erinnerte und der dortigen Siedlung schmeichelnderweise den Namen Kleinvenedig (Venezuela) gab.

Die erste Stadt auf dem Festland wurde mit dem Namen SANTA INÉS DE CUMANÁ im Jahr 1521 gegründet. Im 16. Jahrhundert gab es vier spanische Provinzen:  NEU-ANDALUSIEN oder CUMANÁ, MARGARITA und TRINIDAD im Osten und  die Provinz VENEZUELA im Westen.

VON DER UNABHÄNGIGKEIT BIS 1935

Am 19. April 1810, Spanien war zu der Zeit von Frankreich besetzt und Napoleon hatte seinen Bruder Joseph 1808 zum spanischen König ernennen lassen, wurde der Gouverneur und Generalkapitän Vicente Emparan von einer Junta abgelöst und 15 Monate später, am 5. Juli 1811, erklärten die Delegierten von sieben Provinzen (Guyana und Maracaibo wurden noch von Spanien beherrscht) in Caracas die Unabhängigkeit von Spanien. Anführer waren unter anderen FRANCISCO DE MIRANDA und SIMÓN BOLÍVAR. Sie waren beeinflusst durch die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776 und der Französischen Revolution 1789. Spanien seinerseits hatte sich in einem fünfjährigen Krieg von Frankreich befreit und veterane Truppen besiegten zunächst die Patrioten.

Die Republik Venezuela ging zweimal verloren, ehe die spanischen Truppen 1821 in Carabobo (Venezuela) und 1824 in Ayacucho (Peru) endgültig besiegt wurden. Offiziell erkannte Spanien die Unabhängigkeit Venezuelas durch einen Vertrag mit der Republik Venezuela am 30. März 1845 an.

Drei Männer beherrschten die politische Szene in Venezuela von 1830 bis 1935. Es waren dies: José Antonio Páez, Antonio Guzmán Blanco und Juan Vicente Gómez.

JOSÉ ANTONIO PÁEZ (1790-1873)

General José Antonio Páez, der in den Unabhängigkeitskriegen die berühmten “llaneros” (Reiterheere aus den Ebenen) anführte, war Bolívars tatkräftigster Mitstreiter gegen die Spanier. Nach der Auflösung  Großkolumbiens wurde er der erste Präsident Venezuelas. Dreimal war er an der Regierung, nämlich 1830-35, 1839-43 und 1861-63. Unter seiner Regierung wurden die Fahne, das Wappen und die Hymne des Landes geschaffen. 1830, wurde die Religionsfreiheit verkündet. 1833 wurde das Tabakmonopol abgeschafft und damit die Landwirtschaft begünstigt. Bald wurde Páez zum Führer der konservativen Partei, die von den Großgrundbesitzern beherrscht wurde. Von 1859 bis 1863 tobte der sogenannte Bundeskrieg, den die Liberalen unter Führung von General Falcón gewannen. Sie enttäuschten zum Großteil die Erwartungen der breiten Volksmassen und verwandelten sich ihrerseits in die Führer einer neuen Oligarchie.
Paéz starb 1873 in New York.

ANTONIO GUZMÁN BLANCO (1829-99)

General Antonio Guzmán Blanco, Sohn des Gründers der liberalen Partei, kam 1870 an die Macht, die er während 18 Jahre ausübte. Persönlich war er wie Páez dreimal Präsident: 1870-77, 1879-84 und 1886-87. Seine Politik zeichnete sich durch Antiklerikalismus und wirtschaftlichen Liberalismus aus. Er selbst, ein Freimaurer, löste die Klöster und Klostergemeinden auf. Während seiner Regierungszeit büßte die katholiche Kirche ihre wirtschaftliche und politische Macht ein, die sie in anderen lateinamerikanischen Ländern noch lange bis in die Gegenwart behaupten konnte.
Historisch wurde sein Dekret über die obligatorische Primarschulerziehung, das er kurz nach der Machtübernahme verkünden ließ.
Auch Guzmán Blanco starb 1899 im Ausland, und zwar in Paris.

JUAN VICENTE GÓMEZ (1864-1935)

General Juan Vicente Gómez, gebürtig aus dem Andenbundesland Táchira, machte unter General Cipriano Castro (Präsident von 1899-1908) als Vizepräsident seine erste Bekanntschaft mit der  politischen Macht. Gómez machte sich die Schwächen Castros zunutze. Dieser hatte sich im Ausland wegen seines Verhaltens bezüglich der Schulden Venezuelas unbeliebt gemacht. 1901 wurden die venezolanischen Häfen Carúpano, La Guanta, La Guaira, Puerto Cabello und Maracaibo durch englische, deutsche und italienische Kriegsschiffe blockiert. Ein Übriges tat der Streit mit der nordamerikanischen Asphaltgesellschaft The New York and Bermúdez Co., die ihm auch die Feindschaft der USA eintrug. Kaum hatte Cipriano Castro am 24. November 1908 die Fahrt zu einem Erholungsurlaub nach Europa angetreten, als sein Vizepräsident und Kriegsminister Gómez die Macht übernahm. Durch nordamerikanische Hilfestellung mittels einiger Kriegsschiffe wurde Castro die Rückkehr nach Venezuela verwehrt. Gómez hatte die oberste Stufe der Macht in seinem Lande erklommen und ließ sich davon bis zu seinem Tode im Jahre 1935 nicht mehr verstoßen.
Während seiner autoritären Regierung erlangte das Land einen gewissen materiellen Fortschritt. Auch die Auslandsschulden wurden abgetragen. All dies gelang ihm aber nur durch den plötzlichen Reichtum, der durch das Erdöl über das Land hereingebrochen war. Die großzügigen Konzessionen füllten die Taschen Gómez und seiner Anhänger. In jenen Jahren eroberten sich die Royal Dutch Shell und de Standard Oil of New Jersey ihre Mehrheitsanteile bei der Ausbeutung des venezolanischen Erdöls.

1941 - 1945 ISAÍAS MEDINA ANGARITA

Die “Testamentsvollstrecker” Gómez, wie Betancourt López Contreras und Medina Angarita nannte, behielten die Macht. Allerdings versuchte Medina mehr als sein Vorgänger, Venezuela auf den Weg zur Demokratie zu bringen. Alle politischen Gefangenen wurden auf freien Fuß gesetzt und alle Exilierten konnten zurückkehren.

1945 – 1948 ACCIÓN DEMOCRÁTICA AN DER MACHT

Die AD, die sich als nationalrevolutionäre Partei nach dem Vorbild der APRA (Alianza Popular Revolucionaria Americana) Haya de la Torres in Peru und anderer populistischen Parteien verstand, machte sich sogleich daran, ihr sozial-revolutionäres und antiimperialistisches Programm durchzusetzen.
Miraflores, der Regierungspalast, verwandelte sich in eine Maschine, die Dekrete produzierte. Das erste politische Dekret erschien schon drei Tage nach der Machtübernahme: Es verbot den Juntamitgliedern, für die nächsten Präsidentschaftswahlen zu kandidieren. Als nächstes folgte das neue Wahlstatut, das unter anderem allen Venezolanern über 18 Jahren das Wahlrecht gab, alle Venezolaner über 21 wählbar machte und die Einrichtung des Obersten Wahlrates mit Vertretern aller Parteien verfügte, der in Zukunft alle Wahlen vorzubereiten und durchzuführen hatte.Das Kindermuseum in Caracas

1948 – 1952 JUNTAREGIERUNG

Die neue Junta bildeten außer Oberstleutnant Delgado Chalbaud, Major Llovera Páez und Major Marcos Pérez Jiménez. Obwohl sie versicherten, es handele sich nicht um eine Militärdiktatur, sondern vielmehr darum die demokratischen Prinzipien zu bewahren, sah die Wirklichkeit dann aber so aus, dass die Verfassung von 1947 außer Kraft gesetzt, der Kongress, die Länder- und Gemeindeparlamente aufgelöst und die größte Partei, AD, verboten wurde und Meinungs- und Pressefreiheit eingeschränkt wurden.

1952 – 1958  DIKTATUR

Fünf  Jahre lang dauerte die Diktatur von Pérez Jiménez. Sie war eine Art Neuauflage der Diktatur von Juan Vicente Gómez unter modernen Vorzeichen. Alle demokratischen Parteien wurden gezwungen in den Untergrund zu gehen. Die Repression gegen jede Opposition kannte keine Grenzen und schreckte auch vor Folterungen nicht zurück.

1958 – 1959  DIE PROVISORISCHE REGIERUNG

Eine der ersten Maßnahmen der Provisorischen Regierung war die Freilassung der politischen Häftlinge. Gleichzeitig kehrten Tausende von Exilierten in ihre Heimat zurück. Die politischen Parteien begannen, ihre Organisationen neu aufzubauen. Alle politischen Körperschaften aus der Zeit der Diktatur wie Kongress, Länderparlamente und Gemeinderäte wurden aufgelöst und das Plebiszit vom Dezember 1957 für ungültig erklärt. Gleichzeitig wurde ein neues Wahlgesetz entworfen.

1959 – 1963  RÓMULO BETANCOURT

Im Februar 1959 bildete Betancourt wie im “Pakt von Puntofijo” versprochen, eine große Koalitionsregierung. Ihr gehörten zwei Mitglieder von AD, drei von COPEI, zwei von URD und acht Unabhängige an. Allerdings besetzte AD die beiden wichtigsten Ministerien: das Innenministerium und das Ministerium für Erdöl und Bergbau. URD verließ schon im Herbst 1960 wegen Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich Kubas die Koalition. Nachdem sich schon im April desgleichen Jahres der linke Flügel, fast die gesamte Jugend von AD, abgespalten hatte, war die Regierung in vieler Hinsicht auf den ihr verbleibenden Koalitionspartner, die christlich-soziale Partei COPEI, angewiesen. Diese blieb bis zum Schluss ein loyaler Partner.

1964 – 1969  RAÚL LEONI

Am 11. März 1964 trat Raúl Leoni das Präsidentenamt an. Das erste Mal in der Geschichte Venezuelas hatte ein demokratisch gewählter Präsident die Macht an seinen legitimen Nachfolger übergeben können. Aber noch waren die Gefahren für die junge Demokratie nicht gebannt. Versuche, wieder eine Koalition zwischen AD und COPEI zu bilden, scheiterten an der Unnachgiebigkeit beider Parteien.Orchidee in Venezuela

1969 – 1974  RAFAEL CALDERA
           
Am 1. Dezember 1968 fanden Neuwahlen statt. Ein Jahr zuvor war es über die innerparteiliche Kandidatenwahl zu Auseinandersetzungen zwischen dem rechten und linken Flügel der AD gekommen. Die Gegensätze führten zur Spaltung, die AD den Sieg kosten sollte. Die schon in den Wahlen von 1963 an die zweite Stelle gerückte soziale-christliche Partei COPEI  errang ihren ersten Wahlsieg. Dies gelang ihr aber nicht nur wegen der Spaltung der AD, sondern vor allem dank ihrer Beharrlichkeit, ihres klaren Programmes und ihrer Entwicklung zu einer modernen demokratischen Partei. Am 11. März 1969 trat Rafael Caldera sein Amt als Präsident an. Wieder fand ein bisher einmaliger Vorgang in der Geschichte Venezuelas statt. Der Führer der stärksten Oppositionspartei war verfassungsmäßiger Präsident geworden.

1974 – 1979  CARLOS ANDRÉS PÉREZ

Zu den Wahlen im Dezember 1973 war Carlos Andrés Pérez unumstrittener Kandidat von AD.

Die im Dezember 1973 stattfindenden Wahlen gewann er mit 48,7 % der Stimmen gegen den Regierungskandidaten von COPEI  Lorenzo Fernández mit 36,7 %.
Sein Regierungsprogramm kündigte eine “Demokratie mit Energie” an, die sich dann später im V. Plan der Nation “Hin zum großen Venezuela” (1976-80) niederschlug. Die staatseigenen Betriebe sollten reorganisiert werden und die sozialen Probleme Ernährung, Gesundheit, Erziehung, Wohnungsbau und Arbeitsplätze in Angriff genommen werden.

1979 – 1984 LUIS HERRERA CAMPÍNS

Im Wahljahr 1978 wurde er Präsidentschaftskandidat von COPEI und konnte sich im Dezember gegen den Favoriten Luis Piñerua Ordaz von AD mit fast 52 % der abgegebenen Stimmen durchsetzen. Eines seiner Wahlslogans in bezug auf das große Einkommen durch den Erdölboom und seiner Nutzbarmachung, war: Wo ist das Geld geblieben?Wichtige Gesetzeswerke wurden abgeschlossen, so das vollkommen überholte Erziehungsgesetz (1980) und die Reform des Zivilgesetzbuches (1982).
Aber die negativen Aspekte blieben beim Wähler mehr haften, sodass COPEI´s Kandidat die Wahlen im Dezember 1983 verlor.

1984 – 1989 JAIME LUSINCHI

So hoch wie diesmal war der Unterschied zwischen dem Wahlsieger (56,6 %) und dem unterlegenen Kandidaten (30,6 %) von COPEI, Rafael Caldera, noch nie. Auch im Kongress erhielt seine Partei, AD, eine beneidenswerte Mehrheit, ebenso in den im Mai 1984 stattfindenden Gemeinderatswahlen.

1989 – 1993  CARLOS ANDRÉS PÉREZBlick auf die Hauptstadt Caracas

Trotz der negativen Bilanz der vorherigen  Regierung, gelang es Carlos Andrés Pérez, der schon einmal von 1974-79 regiert hatte, für AD die Mehrheit mit fast 53 % der Stimmen zu gewinnen. Die Wähler waren im vorausgegangenen Wahlkampf an den Wirtschaftsboom seiner ersten Regierung erinnert worden. Aber die wirtschaftliche Lage hatte sich bedeutend verschlechtert und außerdem verfügte seine Partei, AD, im Kongress nur über eine relative Mehrheit.Anfang Dezember 1989 wurden zum ersten Mal, und das war ein wichtiger Schritt zur Dezentralisierung, die Gouverneure und Bürgermeister direkt vom Volk gewählt.

1994 – 1999  RAFAEL CALDERA

Seine Regierung begann mit großen Erwartungen beim venezolanischen Volk, im Vertrauen auf wirtschaftliche und soziale Verbesserungen, die er im Wahlkampfjahr 1993 verkündet hatte. Aber schon nach zwei Jahren musste er seine populistische Politik aufgeben.

1999 –05.03.2013  HUGO RAFAEL CHÁVEZ FRÍAS

Fast 14 Jahren regierte Hugo Chavez nun Venezuela. Am 05.03.2013 ist er an Krebs verstorgen, am 14.04.13 wurde sein Wunsch Nachfolger, Nicolás Maduro in einer umstrittenen Wahl zum Präsidenten gewählt.

Informationen über den venezolanischen Staat und die Staatsordnung findet man hier.

Über uns| SiteMap | Kontakt | Links | Impressum | kostenlose DVD| ©2002- 2014 Pariana Tours